Das Evangelische Gemeindehaus

Evangelisches Gemeindehaus, Schlosshof 18

Geschichtliche Daten

Evangelisches Gemeindehaus in Dußlingen

Im Jahr 1932 kam Pfarrer Eugen Maurer aus Hattenhofen nach Dußlingen. Er erkannte die Notwendigkeit des Baues eines Gemeindehauses. Die Stiftung eines Bauplatzes im Brühl ermöglichte den Baubeginn.

Am 8. August 1937 wurde das Gemeindehaus eingeweiht.

Es beherbergte schon vor der Einweihung den ersten evangelischen Kindergarten, der allerdings am 4. Mai 1939 auf behördliche Anordnung zugunsten des NSV-Kindergartens wieder geschlossen werden mußte.

Das Gemeindehaus wurde Ende 1944 durch estnische Familien der Baltischen Ölgesellschaft belegt und befand sich nach Auszug dieser Familien in einem sehr schlechten Zustand.

Anfang der sechziger Jahre wurde das Gemeindehaus grundlegend erneuert und umgebaut. Es wurden zusätzliche Räume über dem Saal geschaffen und eine Zentralheizung eingebaut. Damit verbunden war auch die Umsiedlung des Kindergartens vom Gemeindehaus in einen Neubau der bürgerlichen Gemeinde im Schloßhof.

Ende der neunziger Jahre wurde das Haus durch einen Anbau erweitert, in dem die neue Küche und sanitäre Anlagen untergebracht wurden.

2009 bis 2012 wurde das Gemeindehaus gründlich saniert. Das gesamte Dach wurde neu aufgebaut und neu eingedeckt. Im Inneren sind alle Wasser- und Heizungsrohre und alle elektrischen Leitungen erneuert worden. Neue Fenster wurden eingebaut und die Außenfassaden wurden nach neuesten Standards isoliert.  

Im Untergeschoß mit dem großzügigen Garten ist zwischenzeitlich die Kinderkrippe Schloßhöfle für Ein- bis Dreijährige eingezogen.

Glasfenster von Walter Kohler

Vier Episoden aus dem Neuen Testament lieferten dem Stuttgarter Künstler Walter Kohler den Stoff, als er im Jahre 1937 das Fenster des Evangelischen Gemeindehauses gestaltete.
Sie zeigen einen rotgekleideten Jesus im Kontakt mit einem Pharisäer und mit Lazarus von Bethanien, zu Gast im Hause Simons und bei der Heilung eines Blinden (von oben links im Uhrzeigersinn).
Bei der jüngsten Renovierung des Hauses wurde das Fenster verstärkt und neu isoliert.

check_circle Haus- und Benutzungsordnung

„Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen“

(Josua 24,15)

 

Wir als Mitarbeitende der Kirchengemeinde wollen Gott dienen mit dem, was wir tun, wie wir miteinander umgehen und wie wir durch unser Verhalten ein Bekenntnis zu unserem Herrn ablegen

 

Haus- und Benutzungsordnung für das

Evang. Gemeindehaus Dusslingen

 

 1. Das Evang. Gemeindehaus Dusslingen dient  der evangelischen Kirchengemeinde Dusslingen  sowie ihren Gruppen und Kreisen.

 

 2. Neben den in Ziff. 1 genannten Gruppen kann das Gemeindehaus im Einzelfall auch  für Familienfeiern genutzt werden, die im Zusammenhang mit einer kirchlichen Feier stehen, soweit diese Vorhaben dem Geist der evangelischen Kirche nicht widersprechen.

 

 3. Veranstaltungen politischer Parteien und Gruppierungen und gewerbliche Ausstellungs- und Verkaufsveranstaltungen sind grundsätzlich nicht zugelassen, gleichgültig, ob diese öffentlich oder nicht öffentlich sind.

 

4. Über die Nutzung der Räumlichkeiten entscheidet grundsätzlich der Kirchengemeinderat (§ 20 KGO). Anträge auf Nutzung sind daher so rechtzeitig beim Pfarrbüro einzureichen, daß der Kirchengemeinderat über den Antrag noch vor der vorgesehenen Veranstaltung entscheiden kann. In Eilfällen sind die Vorsitzenden des Kirchengemeinderats entscheidungsberechtigt.

 

5. Alle Benutzer des Gemeindehauses bemühen sich um ein rücksichtsvolles Miteinander und schonen Gebäude, Einrichtungen und Außenanlagen.

 

6. Jede Veranstaltung steht unter der Leitung eines Verantwortlichen.

 

Dieser sorgt dafür,

-           daß diese Hausordnung eingehalten wird,

-           daß Parallelveranstaltungen und andere nicht gestört werden,

-          daß die benützten Räume besenrein und aufgeräumt hinterlassen werden,        so daß die nächste Gruppe sich auch wohl fühlen kann.

 

Einzel – Regelungen:

 

            Tische säubern,

            Tischtücher benutzt? Nicht selber waschen, sondern in die Küche legen!

            Fenster schließen und Heizung zurückdrehen, Licht löschen

            Türen schließen. Haus abschließen.

            In der Küche: Eigene Geschirrtücher mitbringen.  Alle Reste mitnehmen, den     Boden kehren und naß wischen.

            Müll: Komplett mitnehmen. Nichts in irgendwelchen Eimern lassen.

 

 

 

 

In jedem Fall ist  ein Vor - Gespräch mit dem Hausmeister notwendig. 

 

            Dabei wird folgendes geklärt:

            -Wie funktioniert Beleuchtung, Heizung, Strom, Küche?

            -Medieneinsatz (Welche? Wer ist verantwortlich?)

            -Wann wird auf- und zugeschlossen?

            -Hausmeister während der Veranstaltung anwesend oder nicht?

 

7. Schäden an Räumen und Einrichtungsgegenständen sind unverzüglich schriftlich dem/der Hausmeister/in mitzuteilen. Bei Nichterreichen ist die Kirchenpflege zu verständigen. Die Schadensbeseitigung erfolgt jeweils auf Kosten des jeweiligen Veranstalters, außer dieser kann den Nachweis erbringen, daß der Schaden ohne sein Verschulden entstanden ist. Bauliche Änderungen jeder Art sind nicht statthaft, hierunter fällt auch das Einschlagen von Nägeln etc. in die Wände.

 

 8. Speisen und Getränke dürfen nur an den hierfür vorgesehenen Stellen zubereitet werden. Benutztes Geschirr ist zu reinigen, beschädigtes Geschirr ist auf Kosten des jeweiligen Veranstalters zu ersetzen.

 

 9. Das gesamte Gemeindehaus ist Nicht - Raucher –Zone. Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sind zu beachten.

 

10. Veranstaltungen enden um 22.00 Uhr. In Absprache mit dem Gemeindebüro sind Verlängerungen bis 24.00 Uhr möglich.

 

11. Die Mitglieder des Kirchengemeinderats sowie der/die Hausmeister/in haben jederzeit Zutritt zu allen Veranstaltungen, die genannten Personen üben das Hausrecht aus.

 

12. Bei der Vergabe der Räume haben die kirchlichen Veranstaltungen Vorrang, sofern zeitgleich eine andere Veranstaltung stattfinden soll. Veranstaltungen sollen so früh wie möglich angemeldet werden.

 

13. Bei nichtkirchlichen und privaten Veranstaltungen wird für die Nutzung der jeweiligen Räume eine Nutzungsgebühr erhoben.

 

Der Kirchengemeinderat kann die Überlassung der Räume des Gemeindehauses auch von einer Erfüllung weiterer Auflagen (z.B.Nachweis einer ausreichenden Haftpflichtversicherung) abhängig machen.

 

14.  Nach Schluß jeder Veranstaltung sorgt der Verantwortliche dafür, daß eine Abnahme durch den Vermieter (Hausmeister) und den Mieter (z.B. Gruppenverantwortlichen) durchgeführt und beidseitig unterzeichnet wird.

 

15. Die Evang. Kirchengemeinde haftet im Rahmen der Vermietung nicht für Unfälle, persönliche Schäden und Garedrobe.

 

16. Sofern eine Bestimmung dieser Haus- und Benutzungsordnung ungültig sein sollte, wird dadurch die Gültigkeit der anderen Bestimmungen nicht berührt.

 

17. Normalerweise ist Sonntags Kinderkirche. Sonntags 8.45-11.15 Uhr ist deshalb in der Regel keine Vermietung möglich.

 

Nutzungsgebühren fürs Ev. Gemeindehaus  Dusslingen

Schlosshof 18, 72144 Dusslingen, Tel. 07072 – 922 329.  Gültig ab 1. Okt. 2010

 

                                                                       Nutzungsgebühr      Heizkostenzuschlag

                                                                                                            1.10.-30.4.

 

a) Mietdauer bis 6 Stunden Dauer*                        60,00                       25,00

 

b) Mietdauer mit mehr als

     6 Stunden Dauer, längstens 24 Std.               90,00                       25,00       

 

 

Küche                                                bis 6 Std           20,00                   

                                                           über 6 Std.       30,00                   

 

Benutzungsgebühr Tischtücher (pro Tuch € 4,-)

Bei der Einweisung erhält der Mieter einen Hausschlüssel für ein Pfand von € 20,- ,

das bei der Abnahme zurückerstatet wird.

 

*Zeit vom Vorbereiten des Raumes bis zum endgültigen Verlassen des Raumes nach Beendigung der Veranstaltung sowie  Aufräumarbeiten.

Bei Inanspruchnahme des gesamten Hauses werden die Nutzungsgebühren im Einzelfall vom Kirchengemeinderat festgelegt, ebenso bei mehrtägigen Veranstaltungen.

 

Anmeldungen über’s Gemeindebüro. E-Mail

 

Kirchstr. 26, Tel. 2372 Fax 60455

 

Grundlage für die Überlassung der o.g. Räume ist die Haus- und Benutzungsordnung für das Evang. Gemeindehaus, wobei der jeweilige Nutzer durch Unterschrift unter diese Vereinbarung anerkennt, vom Inhalt der Haus- und Benutzungsordnung Kenntnis genommen zu haben, ebenso von der jeweils geltenden Gebührenordnung. Veranstalter sowie deren Bevollmächtigte haften der Kirchengemeinde Dusslingen als Gesamtschuldner für alle Sach- und Personenschäden, die während der Nutzungsdauer entstehen, es sei denn, die Veranstalter bzw. deren Bevollmächtigte erbringen den Nachweis, daß ihnen kein Verschulden anzulasten ist.

Die Kirchengemeinde haftet nicht auf Durchführbarkeit der Veranstaltung, die Kirchengemeinde stellt lediglich die gewünschten Räume zur Verfügung, es ist Sache des jeweiligen Veranstalters, die weiteren Voraussetzungen für die Durchführung der Veranstaltung zu treffen (z.B. behördliche Genehmigungen u.a. einzuholen).

Die jeweiligen Veranstalter stellen die Kirchengemeinde von allen Ansprüchen Dritter frei, die diesen aus der Teilnahme an einer Veranstaltung entstehen können.