Besonders schmerzlich ist in diesen Zeiten, dass wir die Geburtstagsbesuche und seelsorgerlichen Besuche in der Gemeinde nicht aufrechterhalten können. Wenn Sie aber dennoch ein persönliches Gespräch wünschen oder sonstige Hilfe benötigen, rufen oder mailen Sie uns einfach an. Gerade in dieser unruhigen Zeit und für uns ungewohnten Situation tut es gut, sich auszutauschen und über das zu sprechen, was uns auf der Seele brennt und belastet. Wir sind gerne für Sie da. Pfarrer Jochen Wolber Telefon: 07072/ 2372; pfarramt.dusslingen@elkw.de und Diakon Karl-Heinz Thurm Telefon: 07072/917582; Karl-Heinz@fam-thurm.de sowie Marion Schaible (ehrenamtlich beauftragte  Seelsorgerin der Evangelischen Landeskirche),  Kontakt über pfarramt.dusslingen@elkw.de. Schön ist es auch, wenn wir als ganze Gemeinde aufeinander achthaben, uns gegenseitig anrufen und miteinander übers Telefon in Kontakt kommen.

Alles im Überblick

Taufsonntage im Jahr 2020

Anmeldung und Informationen im Gemeindebüro Tel. 2372, E-Mail

  • 10. Mai
  • 31. Mai
  • 28. Juni
  • 9. August
  • 27. September
  • 25. Oktober
  • 29. November

Die 7 Schritte des Bibel-Teilens

1. Einladen: Wir werden uns bewusst, dass Gott in unserer Mitte ist (ggf. Votum sprechen: „Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“). Wer möchte, kann das auch in einem freien Gebet oder Lied zum Ausdruck bringen (EG 165).

2. Lesen: Wir lesen den Text laut. Evtl. reihum lesen. Jede/r einen Vers oder abschnittsweise.

3. Verweilen:  In der Stille liest jede/r den Text für sich, jede/r verweilt im Text. Jede/r kann danach Worte oder einen Satz aus dem Bibeltext laut aussprechen, von dem er/sie sich betroffen fühlt. Noch nicht begründen! Auslegen. Nicht predigen. Nicht diskutieren. Nur Hören. Dabei entstehen oft Mehrfachnennungen, und auch die Reihenfolge ist frei. Einer/eine liest den Text abschließend noch einmal im Zusammenhang laut.

4. Schweigen: Für eine fest umrissene Zeit (3-4 Minuten) lassen wir Gott in der Stille zu uns sprechen. Was spricht mich an? Was macht mich nachdenklich? Was berührt mich?

5. Teilen: Nun kann jede/r etwas zu den Worten sagen, bei denen er/sie hängen geblieben ist (Punkt 3). Gibt es etwas, was mein Herz berührt? In der Ich-Form sprechen. Kein Streitgespräch, keine Diskussion, keine Belehrung.

6. Handeln: Was will Gott, das wir tun sollen? Welches Wort nehmen wir mit in unseren Alltag? Was ergibt sich für mich aus dem Bibeltext heute? Wo möchte ich im Alltag dranbleiben, evtl. Handeln, Situation verändern, wofür, worum beten......

7. Beten: Wir beten miteinander. Jede/r darf etwas beitragen. In der Fürbitte denken wir auch an andere. Das Bibel-Teilen kann mit dem Vater-Unser, einem Segen und einem Lied enden.

 

Bei allem, was die Ausbreitung des Virus an empfindlichen Einschnitten und Veränderungen für uns als Christen und als Gesellschaft mit sich bringt und noch bringen wird, bleibt das Gebet unverändert für uns als Christen und Gemeinde geboten und notwendig! Landesbischof July schreibt dazu: „Es geht nicht um ängstliche Hysterie – Christinnen und Christen fühlen sich bei allen Herausforderungen und in schwierigen Situationen von Gottes Zusage getragen – aber um ein Handeln in Nächstenliebe und ruhiger Verantwortlichkeit. Gut überlegte Maßnahmen, die tägliche Situationsanalyse, das Gebet für erkrankte und gesunde Menschen gehören zusammen. Deshalb gilt: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie." https://www.elk-wue.de/#layer=/news/default-cdf9e7133b/13032020-wort-des-landesbischofs-zur-corona-krise

Ich grüße Sie herzlich, auch im Namen der Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte, sowie der 2. Vorsitzenden, Marion Schaible.

Jochen Wolber

 

Hinweise zum Coronavirus

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“ Ps 23,1.

Angebote für Kinder und Jugendliche gibt es online unter

www.swdec.de oder www.zuhauseumzehn.de . Kindergottesdienste finden Sie z. B. bei www.kinderkirche-wuerttemberg.de/kindergottesdienst-im-livestream

Abendgebet

Abendgebet

In diesen Zeiten haben viele Menschen das Bedürfnis nach einem sichtbaren Zei-chen, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit (Solidarität) auszudrücken. Die Glocken der Peterskirche laden jeden Abend um 19.30 Uhr zum Gebet ein.

 

Auf Anregung des Bischofs der Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, sind wir eingeladen, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität in den Häusern zu set-zen, indem wir zusammen eine Kerze ins Fenster stellen und uns zu einem Mo-ment des Innehaltens vor Gott versammeln. Bischof July schreibt: „Die Glocken sol-len uns daran erinnern, dass wir unser Leben auch in diesen Krisentagen mit dem großen Horizont der Gegenwart Gottes sehen. Die Glocken rufen uns zur Andacht und Fürbitte. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaf-ten für Unterstützung und Hilfe sorgen.“

Wir geben Ihnen den Vorschlag der Landeskirche für das Abendgebet gerne weiter:

Beginn:

Einer: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“

Alle: „Amen“

 

Die Kerze wird entzündet und ins Fenster, möglichst zur Straße hin, gestellt.

 

1) Einfache Liturgie:

Einer: „Wir beten in der Stille“

(Gebetsstille)

Gemeinsames Vater unser

Segenswort: „Der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewah-re unsere Herzen in Christus Jesus. Amen.“

 

2) (Balkonsingen der EKD)

Einer: „Wir beten in der Stille“

(Gebetsstille)

Einer: „Wir singen verbunden mit Christen überall im Land“

(alle gehen auf den Balkon oder treten ans Fenster)

Lied: Der Mond ist aufgegangen

Gemeinsames Vater unser

Einer oder alle: Luthers Abendsegen: „Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diesen Tag gnädig-lich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir fin-de.“

Alle: „Amen“.

 

Kanon zur Jahreslosung 2020

Kanon: Karl-Heinz Thurm

21.03.20

Aufhebung der beiden Konfirmationstermine durch die Landeskiche

Liebe Eltern,
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

jetzt ist es offiziell, dass die Konfirmationstermine in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im April und Mai aufgehoben sind.

Unter https://www.elk-wue.de/corona finden Sie die aktuellen Hinweise der Landeskirche:
„Alle Gottesdienste - auch Oster- und Konfirmationsgottesdienste - absagen und verschieben
Der Oberkirchenrat hat alle Gottesdienste bis auf weiteres ausgesetzt. Auch in der Karwoche und an Ostern wird das Evangelium nicht im Predigtgottesdienst der Gemeinde verkündet, sondern in anderer Form, etwa in Hörfunk und Fernsehen oder im Internet. Die Konfirmationstage im April und Mai werden aufgehoben. Die Kirchengemeinderäte können selbst festlegen, welches die für sie geeigneten Ersatztermine sind. Stand heute ist davon auszugehen, dass Zusammenkünfte in Kirchen bis zum 15. Juni 2020 durch die Corona-Verordnung des Landes verboten sind.“
Als Ersatztermine für die Konfirmationen plane ich, stand heute:
Konfirmation 1: (Alle Konfirmanden, die am 17.05 terminiert waren) Samstag, 03.Oktober 2020, 9.30 Uhr Peterskirche Dußlingen
Konfirmation 2: (Alle Konfirmanden, die am 24.05. terminiert waren) Sonntag, 04. Oktober 2020, 9.30 Uhr Peterskirche Dußlingen
(Es werden keine separaten Abendmahlsgottesdienste am Vorabend stattfinden)
Damit folge ich auch der Empfehlung der Landeskirche die Konfirmationen nicht vor Oktober abzuhalten.
Es ist mir sehr bewusst, dass das jetzt ein ganz massiver Einschnitt ist, dass es ggf. schwierig wird Restaurants, Caterer usw. umzubuchen bzw. ein Restaurant neu zu finden.
Ich möchte Sie dennoch ermutigen, dass Sie mit mir diesen Weg gehen, ggf. die Konfirmation im Anschluss an den Gottesdienst sollten diese im Oktober möglich sein zuhause oder auf andere kreative Möglichkeiten der Gestaltung der Familienfeier zurückgreifen.
Mit Blick auf die geplante Konfirmandenfreizeit kann ich stand heute noch keine definitiven Aussage machen. Ich gehe aber davon aus, dass diese noch vom Bodenseehof abgesagt wird, da stand heute die Hotels, Pensionen, Freizeithäuser, zu denen auch der Bodenseeehof gehört, keine Gäste aufnehmen dürfen. (Die Verordnung der Landeregierung gilt, stand heute gilt bis 15. Juni) Hier bitte ich um Ihr Verständnis, dass ich weitere behördliche Anordnungen abwarte und nicht von mir aus absage, denn wir unterliegen bei einseitiger, vorzeitiger Absage vertraglich vereinbarten Stornierungsbedingungen.
Ich füge Ihnen im Anhang die aktuelle Veröffentlichung unserer Dußlinger Kirchengemeinde im Gemeindebote bei.
Wir hatten im Konfis bereits über das Gebet gesprochen und ich möchte herzlich zur gegenseitigen Fürbitte und zum Gebet werben. Wenn wir uns alle in unseren Häusern zum Abendgeläut der Glocken um 19.00 Uhr versammeln, bin ich mir sehr gewiss, wird von unseren Gebeten eine große Kraft ausgehen.
Ich grüße Sie herzlich mit einer Ermutigung des Apostels Paulus aus 2. Timotheus 1, 7 sehr: Der Apostel Paulus schreibt: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“
Seien Sie und Ihr mit Euren und Ihre Lieben dem Segen unseres Vaters anbefohlen!

 

Veranstaltungen

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 05.04.20 | Medial vermittelt an Gott wenden

    Es ist ein Palmsonntag in besonderen Zeiten. Rundfunkpfarrerin Dr. Lucie Panzer sieht die grundlegende Botschaft von Jesus' Einzug in Jerusalem gerade auch in Corona-Zeiten als aktuell an.

    Mehr

  • 04.04.20 | „Du bist nicht allein“ aus Heilbronn

    Der dritte TV-Gottesdienst aus der Reihe „Du bist nicht allein“ kommt diesmal aus der Kilianskirche Heilbronn. Wer ihn nicht auf Regio TV sehen konnte: Hier gibt's die Aufzeichnung zum Nach-Sehen.

    Mehr

  • 04.04.20 | Schutz und Gottvertrauen

     „Gottvertrauen ist keine Lebensversicherung“, meint Rundfunkpfarrerin Dr. Lucie Panzer, aber: „Gott fängt mich auf“ - auch in der Corona-Krise.

    Mehr