Herzliche Einladung zu unseren Gemeinschafts-Veranstaltungen, sonntags um 18.30 Uhr in der Austr. 35

Ihr lieben Apis,

wißt ihr eigentlich noch, was eure Abkürzung bedeutet? Was sind denn Pietisten? Vor fast 300 Jahren lebte Johann Friedrich Flattich, Schüler von Albrecht Bengel und Dorfpfarrer.
Einmal „verirrte“ sich der württembergische Herzog Carl Eugen – er war eigentlich gerade auf der Jagd – in Flattichs Gottesdienst, weil sein Jagdknecht ihn neugierig gemacht hatte, und machte ihm ein großes Kompliment: „Flattich, Er ist kein Sauertopf wie die Pietisten, die ich nun einmal hasse wie den Tod,weil sie die wahren Welt- und Lebensfeinde sind – und auch meine geheimen Widersacher!“
Flattich: „Durchlaucht, auch ich bin Pietist.“
Der Herzog: „Schäm Er sich, Flattich...“
Flattich: „Ich muss Euch betrüben, aber es ist nun einmal so, dass die Pietisten, die Ihr nicht mögt, Eure treuesten und besten Diener sind, denn sie haben neben Euch noch einen Herrn im Himmel, dem sie Gehorsam leisten. Wenn Ihr also einmal vom rechten Weg abkommt, beten sie für Euch, wo die anderen schmeicheln und Euch auf dem Weg des Unrechts bestärken. Darum sag ich, die Pietisten sind Euer Durchlaucht beste Freunde, ob ihr´s nun glaubt oder nicht!“

Gerade hab ich noch einmal die Festschrift von 2014 durchgeblättert. Segensspuren! Halleluja! Zwei Dußlinger Besonderheiten: Am „Brüdertisch“ sitzen so viele Geschwister, die sich abwechseln, dass jede Stunde spannend wird und bleibt. Dass das API Haus auch Gastgeber für Bibel-lesende „Jahrgänger“ war und ist: Nicht nur ein besonderes Geschenk, sondern auch ein Modell, wie 2018 Mission in Dußlingen aussehen kann.
Wenn ich das „Schönblick“ - Programm ansehe (gerade komme ich zurück vom dortigen Kongress „Angekommen – Angenommen? Über Integration von Flüchtlingen“) denke ich: Was der alte Flattich sagt, gilt auch heute. Und hoffentlich auch morgen.

Gott befohlen!
Euer Matthias Adt

Herzliche Einladung zu unseren Abendstunden um 18.30 Uhr in der Austr. 35

01. Juli Dr. Markus Müller Text: Joh. 5, 19-47
08. Juli Harald Müller Leitung: Pfr. Bernhard Küchle Text: Joh. 6, 1-21
15. Juli Michael Schwarz Text: Joh. 6, 22-51
22. Juli Sommerfest im Api – Haus und Hof mit Georg Terner:
„Faszination Israel!“ Beginn 15.00 Uhr
29 Juli Pfr. Volker Teich Text: Amos 1,1 – 2,16

05. Aug. Hans Hiller, Stuttgart – Verwaltungsleiter Text: Amos 3, 1-8; 4,1-13
12. Aug. Hans Zeeb, Gomaringen Text: Amos 5, 1-27
19. Aug. Richard Kuppler, Herrenberg Text: Amos 7, 1-17
26. Aug. Pfr. Bernhard Küchle und Team Text: Amos 8, 1-14

02. Sept. Naomi Schlegel „Mein Leben im Stamm der Dinangat!“
09. Sept. Wilhelm Handte, Ofterdingen Text: Apg. 21, 1-14
16.Sept. Cornelius Haefele, Gomaringen Text: Apg. 21,15-40
23. Sept. Kirchengemeinderäte: „Gottesworte, die mich bewegten!“
mit Marion Schaible, Claus Dürr, Günter Möck
30. Sept. Ulrich Traub und Karl Schrade, St. Johann-Würtingen Text: Apg. 23, 1-22; 23-35
Eine kleine Brüderreise!

07. Okt. Bezirkstreffen Öschingen, 14.00 Uhr Evang. Kirche
18.30 Uhr Jörg Günter, Mössingen – Belsen Text: Matth. 6, 25-34

Anhang Apis

Liebe Freunde!

In diesem Programm fehlt zum ersten Mal unser Pfarrer Matthias Adt. Das zeigt, wie einmalig seine Beziehung zum Pietismus und im Besonderen zu unserer Dußlinger Gemeinschaft war und ist. Wir haben ihm für viele Bibelstunden zu danken. In Notsituationen ist er, wenn möglich immer eingesprungen um eine Lücke zu schließen. Mit großer Freude und Können hat er unsere Lieder begleitet und auch wohlwollend unsere Aktivitäten unterstützt, wo es um den Bau des Reiches Gottes ging. Gerne denken wir auch auf unser 100jähriges Jubiläum unter seiner Leitung zurück. Wir danken auch für den wunderbaren Abschiedsgruß in diesem Brief, der noch einmal alles zusammenfasst, was uns miteinander wichtig war. Eine über zehnjährige Zusammenarbeit geht in diesen Wochen zu Ende. Wir wissen uns weiterhin verbunden mit dem Herrn, der alles in seiner Hand hat. Pfarrer Matthias Adt und seiner lieben Frau Ulrike und der ganzen Familie wünschen wir Gottes Segen.

Das erste Halbjahr ist bereits wieder Geschichte. Nun starten wir mit Freude in ein neues Quartal. Herzlichen Dank allen, die sich wieder oder zum ersten Mal einladen ließen. Auch wenn die Zahlen der Teilnehmer weniger werden, so hoffen wir, dass es trotzdem gut weiter geht. Es ist mir ein großes Gebetsanliegen, dass unsere Gemeinschaft einladend bleibt oder noch mehr wird, auch für eine jüngere Generation. Auch gelegentliche Besuche wären für uns eine Ermutigung.
Die Renovation unseres Saales ist zum großen Teil abgeschlossen. Die allgemeine Beurteilung ist ganz gut.

Den Anfang macht im Programm Dr. Markus Müller, zweimal ist Pfr. Bernhard Küchle bei uns im Einsatz. Dankbar sind wir für Harald Müller, der sich regelmäßig einbringt.
Am 22. Juli versuchen wir ein Sommerfest beim Api – Haus. Referent und Gast wird Georg Terner sein, ein alter Freund aus CVJM-Tagen. Wir werden um 15.00 Uhr im Saal beginnen. Georg Terner, ein ausgesprochener Israel-Kenner durch viele Reisen, wird uns über „Israel heute“ einiges erzählen. Anschließend sind wir in und ums Haus und werden den Grill anwerfen zu einem kulinarischen Fest.

Am 5. August wir der Api – Verwaltungsleiter Hans Hiller bei uns als Ausleger des Tagestextes sein. Wir freuen uns sehr auf ihn.
Am 2. September kommt Naomi Schlegel und erzählt aus ihrem Leben im Stamm der Dinangats. Marion Schaible, Claus Dürr und Günter Möck werden am 23 September über ein besonderes Gotteswort aus ihrem Leben berichten.
Eine kleine Brüderreise am 30 September mit Ulrich Traub und Karl Schrade aus Würtingen schließen das Quartal ab. Wir freuen uns auf die Brüder.

Mit herzlichen Grüßen




Gottlob Kocher

16.04.18

Die Apis – Evangelische Gemeinschaft Dußlingen

Gottlob Kocher, Lehrgasse 32
Tel.: 07072/3695 E-Mail: ggkocher@t-online.de
Bankverbindung: Gottlob Kocher Förderkreis Api – Dußlingen
IBAN: DE30640618540071238000

2. Quartal 2018

Die Botschaft in Ketten!
Kurz bevor er nach Hause zu seinem Herrn ging, schaute einer unserer Mitarbeiter mich an und
sagte:“Peter, lerne mit deinen Begrenzungen zu leben.“ Das habe und werde ich niemals vergessen.
Paulus wusste über dieses „Leben in deinen Begrenzungen“ Bescheid, denn er sagte: „(betet)...auch für mich! Damit mir Rede verliehen werde, wenn ich den Mund öffne,... für das das ich ein Gesandter in Ketten bin.“ (Eph. 6,19-20)
Sich selber einen Gesandten oder Botschafter in Ketten zu nennen, ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Die „Türe“ (Kol. 4,3), die Gott für Paulus öffnete, war das Gefängnis.Was die Menschen als Verließ planten, verwendete Gott als Türe.
Das Gefängnis wurde Paulus zur Kanzel. Tragödien haben immer eine höhere Bestimmung. Wir gehören schließlich zum Gott der „Umstände“. Und Paulus tut seinen Dienst auch heute noch, durch seine Briefe, und durch die Umstände, die ihm Gott damals gegeben hat.
Wenn man die Gefangenschaftsbriefe liest, muss man sich immer wieder über Paulus Beschreibung seiner selbst wundern. Deswegen bin ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesus für euch, die Nationen. (Eph.3,1)
Er nannte sich nicht einen „Gefangenen Roms“, genauso findet man auch keinen Hinweis darauf, dass er ein Opfer war.
„Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast meine Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet..“ (Off. 3,8)
Gott steht zu seinem Wort, also hat Er diese Türe, die Er damals dem Paulus gegeben hat, bereits 2000 Jahre offen gehalten.
Paulus wusste sich selbst gesandt. Gesandt zu sein bedeutet, dass jemand anderes mit seinem Handeln in mein Leben eingreift, und dann die Verantwortung für das übernimmt, was er in Bewegung gesetzt hat. Paulus war überzeugt, dass Gott etwas mit ihm im Gefängnis vorhatte. Das Gefängnis hat seine Möglichkeiten nicht eingeschränkt, sondern das Gefängnis war die Möglichkeit!
Ich habe mich oft gefragt, ob diejenigen, die aus dem Haus des Kaisers zu Jesus fanden, dies taten, weil eine Art „Kettenreaktion“ stattgefunden hat, nachdem das Evangelium die Wachen und das Prätorium erreicht hatte. (Phil.1,12-14;4,22).Ich kann mir nur vorstellen, dass die Wachen, die an Paulus gefesselt waren, die „Ohren voll des Evangeliums“ bekamen, und dass sie Gott auf ewig dafür danken würden, dass Er Paulus ins Gefängnis sandte.
Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott Gründe für unsere Begrenzungen, welche wir in der Nachfolge erleben, hat. Der beste Platz um Ihm zu dienen ist nicht unbedingt der, der am meisten verspricht, sondern der Ort, an den der Herr dich gestellt hat. An jedem Ort ist es schwer, Menschen für Jesus zu erreichen. Glaube geht davon aus,dass Er jemanden erreichen will! Unglaube sagt, dass das Umfeld einfach zu schwierig ist.
Wenn ich Paulus wäre, würde meine Bitte die Folgende sein: „Betet, dass Gott mich aus dem Gefängnis herausholt.“ Gott hat seinen Boten zwar letztendlich aus dem Gefängnis befreit, aber zuerst hat Er Seine Botschaft aus dem Gefängnis geholt! Paulus verstand das Gesetz der Ernte: die Ernte ist immer größer als die Menge des Gesäten. Obwohl er dort bleiben musste, wo er war, das Wort Gottes musste das nicht! „Das Wort Gottes ist nicht gebunden.“ (2. Tim.2,2). Wusste Paulus, dass er Teile des Neuen Testamentes im Gefängnis schreibt? Nein, damals war er sich nur bewusst, dass er Freunden schrieb. Das Gewicht und die Auswirkung seiner Briefe hatten ihn nicht zu kümmern. Denn der Same trägt Leben in sich und Leben hat die Möglichkeit, sich nach seiner Art zu vermehren..“So wuchs das Wort des Herrn mit Macht und erwies sich kräftig.“ (Apg.19,20)
Gott verbreitet Sein Wort noch bevor wir aus unseren Beschränkungen kommen. Fasse Mut, die Ernte ist größer als das, was gesät wird. Lass den Samen in der Erde ruhen, wenn du nach ihm gräbst, wirst du nur sein Wachstum beschränken. Peter Reid,Bodenseehof


Herzliche Einladung zu unseren Abendstunden um 18.30 Uhr in der Austr. 35

02. April Ostermontag - Konferenz in Gomaringen
10.00 Uhr Gottesdienst
14.00 Uhr Festversammlung

08. April Michael Schwarz und Gottlob Kocher Text: Römer 9, 1-29
15. April Günter Möck und Simon Maier Text: Römer 9,30-10,21
22. April Liederabend mit den Regenbogenkids Ltg: Magdalene Jabs
Beginn: 17.30 Uhr
29. April Pfr. Matthias Adt Text: Römer 11,17-36

06. Mai Pfr. Bernhard Küchle Text: Lukas 16,19-31
Offenb. 1,12-20
13. Mai Benjamin Fruht Text: Joh, 1 1-18
21. Mai Pfingstmontag – Konferenz 14.00 Uhr Jakobuskirche
Mit Dr. Gisela Schneider und Pfr. Matthias Adt (Moderation)
27. Mai Ekki Bäurle und Pfr. B. Küchle (Leitung) Text: Joh.1,35-51

03. Juni Christoph Bacher Text: Joh. 2, 1-25
10 .Juni Hoffest in Gomaringen 14.00 Uhr
17 Juni Pfr. Volker Teich Text: Joh. 4, 1-30; 39-42
24. Juni Harald Müller Text: Joh. 4,43-5,18

Liebe Freunde

Ein neuer Brief kann verteilt werden. Danken möchte ich allen, die sich einladen ließen zur Verkündigung des Wortes Gottes; Erkenntnisse und eigene Erlebnisse tun immer wieder gut.

Im Moment sind wir gerade dabei, unseren großen Saal zu renovieren. Wir wollen ein paar Dinge neu gestalten und hoffen, dass es für alle gut wird. Bís nach Ostern sollte alles abgeschlossen sein.

 

Vor uns liegen die Osterfeiertage. Karfreitag und Ostern sind die Grundpfeiler unseres Glaubens. Am Ostermontag ist Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Gomaringer Kirche mit Pfr. Matthias Adt. Nachmittags um 14.00 Uhr ist die Festversammlung mit verschiedenen Männern und Frauen am Tisch.

Großes Gemeinschaftsjubiläum ist in Hülben - 250 Jahre Bibelstunde im alten Schulhaus.  Am 15. April 2018 ist um 10.00 Uhr Gottesdienst mit Steffen Kern. Anschließend gibt es Mittagessen und um 13.00 Uhr ist Gemeinschaftsstunde in der Kirche. Zum Abschluss gibt es Kaffee und Kuchen. Was mit einer einzigen Frau begann wurde zur Segensgeschichte für viele, nicht nur in Hülben.

Pfingst – Konferenz!

Am 21. Mai 2018 sind wir um 14.00 Uhr in der Jakobus-Kirche in Tübingen. Referentin ist Dr. Gisela Schneider.Thema: „Der tauft auch nur mit Wasser“  Aber  Jesus...!  Durch den Nachmittag führt Pfr. Matthias Adt. Zur Konferenz gehört zum Abschluß eine Abendmahlsfeier.

 

Eine Besonderheit im Programm ist am 22. April. Wir freuen uns auf den Kinderchor der Regenbogenkids unter der Leitung von Magdalene Jabs. Bitte beachten: Wir beginnen bereits um

17.30 Uhr!

Für die kommende Zeit wünsche ich euch von Herzen Gottes reichen Segen, sein Geleit und seine Bewahrung an jedem neuen Tag!

 

Gottlob Kocher